Aktuell: Thema Geräuschangst


 

Silvester bedeutete für viele Hunde wieder Stress pur. Aber auch während des Jahres gibt es immer wieder Situationen, die Hunde mit Geräuschangst in Panik versetzen können. Das reicht von Gewitter über Knallgeräusche bis hin zu Sonderthemen, wie Angst vor Insekten.

Für die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Hunde ist es wichtig, diese Thema ernst zu nehmen und entsprechende Therapiemaßnahmen, bzw. Managementmaßnahmen zum Schutz unserer Vierbeiner zu ergreifen. Denn Angst bedeutet Stress, und chronischer Stress macht krank!

Zunächst ist Angst erst einmal eine Grundemotion, die der Vermeidung von Schäden und der Überlebenssicherung dient. Aber Angst kann auch zur Krankheit werden, wenn sie immer wieder ausgelöst wird oder wenn sie sehr intensiv oder langanhaltend auftritt. Jeder Hundebesitzer sollte die Anzeichen bei seinem Hund erkennen können und zum Wohle des Hundes verantwortlich handeln. Handelt man nicht, besteht die Gefahr einer Reizgeneralisierung, bzw. einer Ausweitung auf andere Reize => Ängste können sich um andere, bisher nicht relevante Geräusche und Situationen erweitern.

Für Die Therapie oder das Training für Hunde mit hoher Geräuschangst ist es ratsam, die Unterstützung des Hausarztes und/oder die Hilfe eines kompetenten Hundetrainers in Anspruch zu nehmen. Es gilt, im Training und in der Therapie besondere Regeln einzuhalten und auf Druck und Strafe zu verzichten. Andernfalls ist das Lernergebnis fragwürdig und es besteht sogar die Gefahr einer Verstärkung des Problems.

Auch ein gutes Prophylaxe-Training für Hunde, die (noch) keine Geräuschängste zeigen, ist, wenn es richtig erfolgt, eine super Grundlage für das Wohlbefinden unserer Hunde.

In diesem Sinne, nutzt die Zeit, um euren Vierbeinern zu helfen!